In der Praxis längst Alltag: Multifunktionskarte

Durch die allgemeine Einführung einer Multifunktionskarte an der Universität das studentische Leben verbessern.
An vielen Unis ist Sie schon längst alltag nur in Kassel nicht.

Ausgangssituation:

Wer kennt nicht dieses Problem, man steht in der Mensa-Bezahl-Schlange und es dauert und dauert und dauert. Jeder muss erst sein Geld zählen, dann muss es die Kassiererin zählen, einsortieren und den Restwechselbetrag rausgeben. Der Student muss dieses Wechselgeld wieder in seinen Geldbeutel stecken...und der nächste bitte....gefühlte Zeit: 20 Sekunden.

Durch die Einfürhung einer Multifunktionskarte (diese müsste atuell nicht mal als Semesterticket gelten, sondern nur als reine Bezahlkarte dienen, sprich Bibliothek, Mensa, Uni Shop, Wiso A etc.). Wäre dieses Problem gelöst. Man zahlt an fest aufgestellten Terminals (siehe z. B. Bib-Kopiergeld-Einzahlungsautomat) einen Geldbetrag auf die Karte und fertig ist die Kiste.

Vorteile durch die Einfürhung einer Multifunktionskarte für die Uni/Studenten (eine Auswahl):

- Verringerung der Abfertigungszeit an der Kasse (da Karte nur an Lesegerät gehalten werden muss) und somit Reduzierung der Warteschlangenproblematik
- Die Kassenbestände der Mensa stimmt. Ein Verzählen beim der Wechselgeldausgabe findet nicht mehr statt.
- Leichte Kundenbedürfniserhebung durch die Mensa. Grund: Durch den bargeldlosen Bezahlvorgang können administrative Daten zur Qualitätssicherung und Bedürfnisanalyse erhoben werden. Dadurch, das jeder Student eine feste ID besitzt, weiss die Mensa bspw. immer und zu jedem Zeitpunkt. Wer, was, wann, gegessen hat. dadurch lassen sich z.B. kübftige Bedürfnisse besser abschätzen. z.B. ohhh....laut Daten essen die Frauen Mittwochs wohl gerne Pommes --> Wir brauen Mittwochs mehr Pommes als sonst.
-Dadurch lassen sich Kosten besser planen und Kapitalbindungskosten reduzieren, was schlussletzt ggf. zu wieder sinkenden Essenspreisen führt.

Umsetzung bzw. technische Machbarkeit.

Hier das tolle, die technische Machbarkeit stellt kein großes Problem dar. Man stattet die Multifunktionskarte einfach mit einem passiven RFID-Chip aus, stellt 3-8 Terminals (bzw. Lesegeräte) an startegisch wichtigen Orten auf und fertig. Die Kosten für passive RFID Chip sinken u. a. aufgrund des technischen Fortschritts mehr und mehr. Bei einer großen Abnahmemenge, sagen wir ca 20.000 Stück (für 20.000 Studenten) hat eine Recherche ergeben, dass die Anschaffungskosten zw. 0,10 und 0,30 Cent pro karte liegen. Ein Witz,wie ich finde.

Anhang:

Grundsätzlicher Aufbau eines RFID- Systems

Bilder: 
In der Praxis längst Alltag: Multifunktionskarte

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Duplikate

Ähnliche bzw. gleiche Ideen befinden sich unter http://co-create-unikassel.de/node/135 und http://co-create-unikassel.de/node/118

Ich bitte die Verwaltung diese Ideen zusammenzulegen.

Deine Idee

Hallo Michel,

danke für deine sehr ausführliche Idee. Die technischen Aspekte hast du gut dargestellt. Natürlich bleibt noch die Frage nach dem personellen Aufwand, Wartung etc. zu beantworten.

Weiter so :)

Viele Grüße
Dein Co-Create Uni Kassel! Team